Warum Hunde

Russel
Russel

Hunde und Heilpflanzen passen wunderbar zusammen. Wir können unsere Hunde genauso gut mit Heilpflanzen behandeln wie uns selber.

Hunde waren für mich immer sehr wichtig, sie haben mich schon viele Jahre durch mein Leben begleitet. Vielleicht ist mir diese Liebe zu diesen sehr besonderen Tieren bereits von meinem Vater mit in die Wiege gelegt worden.

Ich habe meine Kindheit und Jugendzeit erst mit der Langhaardackelhündin Mücke und anschließend mit der Rauhaardackelhündin Tina verbracht. Beide waren sehr liebe und ausgeglichene Hündinnen.

Als wir aus Zeitgründen einem Hund nicht mehr gerecht werden konnten, zogen Katzen bei uns ein. Sie liefen uns zu und konnten bleiben, aber ich bin nie wirklich ein „ Katzenmensch“ geworden.

Luzie, eine Jack Russel Hündin, kam als Welpe zu uns, als mein Vater in Rente ging. Es war sein Traum wieder einen Hund zu haben und nun hatte er die nötige Zeit. Luzie war eine super liebe Hündin, sie hatte die Gabe jeden Menschen zu erfreuen.

Und als Russel, ein 1,5 jähriger Jack Russel Rüde, in der Sonntagszeitung dringend ein neues Zuhause suchte, haben mein Vater und ich spontan entschieden, falls er bei anderen Menschen kein Zuhause findet, kann er zu uns kommen.

Und so kam es wie es kommen musste. Luzie fand ihn in Ordnung und er zog bei uns ein. Sie war aber auch ziemlich der einzige Hund weit und breit, der mit Russel zurechtkam und umgekehrt. Für mich begann ein neues „Hundezeitalter“

Russel startete alles andere als optimal in sein Hundeleben, wir waren schon die dritten Besitzer. Was er schon alles erleben musste wussten wir nicht, Manches konnten wir uns an Hand seiner Reaktionen ausmalen. Er hatte mit den Hunden, die wir bisher kannten nichts gemeinsam.

Relativ schnell kam ich an meine Grenzen und fand auch nicht wirklich jemanden, der uns bei all den Problemen, die wir zusammen hatten, aber auch er für sich alleine, weiter helfen konnte.

Wir gingen alles andere als harmonisch durchs Leben.

Für mich galt nur:
Was du dir einmal vertraut gemacht hast, für das bist du zeitlebens verantwortlich.
(Antonine de Saint-Exupery)

Luzie
Luzie

Ich brauchte eine ganze Zeit, bis ich auf die Idee kam, mich selbst weiterzubilden. Und so begann ich, Seminare und Vorträge zu besuchen und Bücher über Hunde zu „verschlingen“. Unter anderem besuchte ich Seminare bei Thomas Baumann, Udo Ganßloser, Elisabeth Beck, Maike Maja Novack, Sofie Strothbeck, Sami el Ayachi und weiteren interessanten Hundetrainern und eignete mir so das Wissen an, das ich für Russel brauchte.
Dabei entstand meine ganz eigene Sicht und Art mit Hunden umzugehen, die sicherlich eine Paarung aus Wissen, Intuition und ganz viel Respekt vor dem Lebewesen Hund ist.
Und dieser Weg wird bestimmt nicht enden, denn es gibt immer wieder etwas Interessantes zu entdecken und so höre ich nicht auf, zu lernen.

Luzie mussten wir leider im letzten Jahr schweren Herzens viel zu früh gehen lassen.

Eigentlich hatten wir beide miteinander abgemacht, dass sie ein toller Kräuterhund wäre und die Wanderungen begleiten könnte, leider hat sie das nicht mehr geschafft, aber in meinen Gedanken wird sie immer mitlaufen.